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zweifelsfrei

Ein Theaterstück von Jochen Thielmann.

“zweifelsfrei”

ist ein Theaterstück in der Tradition von „Die zwölf Geschworenen“ über die Suche nach dem wahren Sachverhalt und dem gerechten Urteil. Drei Berufsrichter und zwei Schöffen sitzen gemeinsam in einem Beratungszimmer eines deutschen Landgerichts und müssen sich mit dem Tod eines Säuglings beschäftigen, für den der Vater des Kindes verantwortlich gemacht wird. Ihre unterschiedlichen Grundeinstellungen, Erfahrungen und Lebenssituationen prallen im Verlauf der Beratungen aufeinander.

HINWEIS

Der 1. + 2. Akt ist vollständig, der 3. Akt nur auszugsweise zu lesen.

1. Akt

Die Bühne ist halbdunkel. Ein Beratungszimmer mit einer Tür vor Kopf (zum Flur) und einer Tür nach links (zum Verhandlungssaal). In der Mitte steht ein großer weißer Tisch mit einem Telefon. Um den Tisch herum stehen fünf Stühle und unter dem Tisch ein Papierkorb. Nach rechts ist ein Fenster zu sehen. Zwischen Tür und Fenster steht ein Garderobenständer…

2. Akt

Die Bühne ist gut zu erkennen. Die Uhr zeigt halb zwei. Die Tür öffnet sich und die beiden Schöffen betreten zusammen mit dem Vorsitzenden, dem Berichterstatter und einem weiterer Mann den Raum. Alle drei Männer tragen eine Anzugsjacke, eine weiße Krawatte und eine Robe in der Hand bzw. über dem Arm. Der dritte Mann trägt eine dicke Akte in der Hand…

3. Akt

Es ist dunkel auf der Bühne. Man hört Stimmen im Hintergrund und einen Schlüssel, der sich im Schloss dreht. Die Tür des Beratungszimmers öffnet sich. Die Beisitzerin schaltet den Lichtschalter ein, aber das Licht bleibt aus. Die Beisitzerin tastet sich nach vorne in Richtung Fensterbank, hat dort aber keinen Erfolg. Sie geht vorsichtig zum Tisch, schiebt einen Stuhl zur Seite…

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